TMSBusinessPop-up-Shops – die Chance für Ihre Marke

Pop-up-Shops – die Chance für Ihre Marke

Pop-up Stores sind ein innovatives Shopkonzept.

Was bringen Pop-up-Shops? Warum sollten Marken im digitalen Zeitalter noch in Pop-up-Stores investieren?

Nun, die Antwort beginnt mit einer Umformulierung der Frage: Welchen Grund bieten Marken den Verbrauchern ihre Produkte zu kaufen – sowohl online als auch offline?

Gerade jungen Zielgruppen, vor allem der Generation Z, wird gerne eine exklusive Vorliebe für den eCommerce angedichtet. Schließlich entspricht der Online Handel den Gewohnheiten der Digital Natives: Schnell, bequem bei einer nahezu unbegrenzten Auswahl. Doch so einfach ist die Antwort nicht, denn die Vorlieben jüngerer Zielgruppe mögen sich von denen älterer unterscheiden – aber vor allem in Hinblick auf die Bedeutung des Einkaufserlebnisses.

Es geht längst nicht mehr um den Produktkauf, es geht um den Weg dahin, also die Customer Journey und Customer Experience. Weshalb sich gerade der Pop-up-Shop eignet, um innovative Vertriebsstrategien zu testen und damit die Customer Experience zu optimieren, möchten wir im Folgenden zeigen.

Was ist ein Pop-up-Shop?

Zunächst aber die Fakten: Pop-up-Shops sind Einzelhandelsgeschäfte, die vorübergehend und zeitlich begrenzt Räumlichkeiten nutzen, um Marken zu präsentieren. Idealerweise werden Pop-up-Shops in Umgebungen mit hoher Besucherfrequenz wie Einkaufszentren eröffnet, um eine möglichst große Reichweite zu generieren.

Warum lohnt das Eröffnen einen Pop-up-Shops?

Interessanterweise sind es gerade Unternehmen mit einem Fokus auf den Online Handel, die mit diesem Format experimentieren und Erfolge verzeichnen. Denn sie haben verstanden, dass sie längst nicht mehr ihre Produkte und ihren Namen verkaufen, sondern dass es dem Verbraucher auf die Erlebnisse, Werte und Emotionen ankommt, die eine Marke transportiert.

Rarität als Customer Incentive

Durch die begrenzte Verfügbarkeit des Stores erzeugen Marken eine künstliche Verknappung, die die Kaufentscheidung der Verbraucher instinktiv leitet: Was rar ist, wird begehrt – das bestimmen die Sammler und Jäger in uns. Der Pop-up-Shop suggeriert Exklusivität, die wenig Raum für rationale Entscheidungen lässt. Unabhängig davon, ob der Verbraucher den Store gezielt aufsucht oder zufällig entdeckt.

Dabei spielt vor allem die Wahl der Location für den Pop-up-Shop eine elementare Rolle. Während Ladenflächen in Bereichen mit hoher Besucherfrequenz eher spontane Interessenten abholen können, ist es durch abgelegenere Locations möglich die Exklusivität des Shops zu steigern und Kosten durch niedrigere Mieten zu sparen.

Die Königskür der Markeninszenierung: Brand Activation

Elementar ist in jedem Fall aber die Aus- und Durchführung der Aktion: Die Begehrlichkeit muss inszeniert werden. Die Verknüpfung von Social Media Marketing, z.B. über Facebook-Events, und traditioneller Werbung wie Plakate verspricht den meisten Erfolg, um die gewünschte Zielgruppe anzusprechen. Es geht darum, die richtigen Leute auf das Ereignis hinzuweisen, sie zum Reden zu bringen und das Ereignis als Geheimtipp zu positionieren – also Buzz zu generieren. Word-of-Mouth ist hier das Zauberwort, denn wir hören erwiesenermaßen vor allem auf Menschen, die wir kennen.

Markenbindung durch Erlebbarkeit: “Du bist, was du shoppst”

In Kombination mit dem Überraschungseffekt des Shops, der scheinbar aus dem Nichts “aufpoppt”, wird der Shop mehr als ein Point of Sale, sondern eine Destination. Somit ist es nicht überraschend, dass Pop-up-Shops zwar nicht ausschließlich, aber besonders populär bei jüngeren Generationen sind, die solche Magnete schätzen. Denn durch den Besuch solcher Shops definieren sich nicht nur Marken, sondern auch die Kunden selbst.

Kurzum, sämtliche Mechanismen hinter Pop-up-Stores zielen darauf ab, den empfundenen Wert der Produkte und der Marke zu steigern. Künstliche Verknappung, zeitliche Limitation und Ausführung positionieren die Marke als exklusiv und generieren Aufmerksamkeit, die auch andere Zielgruppen als üblich erreichen kann. Gleichzeitig lassen sich diese Zielgruppen damit binden, denn statt simpler Produkte können sie Erlebnisse und Erfahrungen mit der Marke in Verbindung bringen.

Datenerhebungen und Insights bei maximaler Kosteneffizienz

Probieren geht über Studieren – dabei können Pop-up-Shops beides ermöglichen. Sie dienen als Spielwiesen für Marken, um neue oder andere Konzepte und Strategien im kleinen Rahmen zu testen. Gleichzeitig ermöglichen Pop-up-Shops eine gezielte Datenerhebung, die wichtige Learnings und Insights binnen kürzester Zeit ermöglichen. Welches Konzept, welche Events, welche Werbekampagnen funktionieren bei welcher Zielgruppe besonders gut? Was im Pop-up-Shop gut funktioniert, kann wichtige Impulse für die langfristige Strategie und Entwicklung eines Unternehmens geben. Gleichzeitig bleiben die Kosten vergleichbar niedrig, denn Mieten werden maximal über wenige Monate gezahlt. Auch die Ausstattung des Pop-up-Shops muss nicht zwingendermaßen große Kosten generieren – viele Marken nutzen gerne und effektiv den Charme eines Rohbaus. Auch beim Einsatz von Personal können einige Aufwände entfallen, wenn es richtig und klug gewählt ist.

So wird Ihr Pop-up-Shop zum Erfolg

Pop-up-Shops bieten Flexibilität, Agilität und vor allem eins: Sie sind das perfekte Beispiel für eine zukunftsträchtige Entwicklungs- und Wachstumschance für den stationären Handel, für eine intelligente Verknüpfung von Online und Offline.

Selbstverständlich braucht es für die erfolgreiche Eröffnung und Leitung eines Pop-up-Shops eine gut durchdachte Strategie und Umsetzung. Da können Sie auf die Expertise und Erfahrung der TMS Trademarketing Service GmbH zählen, die seit über 25 Jahren Erlebnisse rund um den POS erschafft. Der von der POS-Agentur entwickelte Service SHOPENING hat sich darauf spezialisiert, Marken ein 360°-Management für sämtliche Shop-Konzepte zu bieten. Kontaktieren Sie uns unter shopening@tmsgmbh.de und erfahren Sie mehr auf shopening.de.

Sirona Anhäuser ist Supervisor für das Online Content Management der TMS Trademarketing Service GmbH.

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