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07. September 2013

Interview mit unserem französischen Praktikanten Gustave Marengo

Gustave hat 6 Wochen bei TMS ein Praktikum absolviert. In diesem Interview erzählt er von seinen Erfahrungen bei TMS und deutschen Eigenheiten.

Hallo Gustave!  Erst einmal: Wo kommst du genau her und wie alt bist du?

Ich bin 21, komme aus Paris und studiere in Bordeaux.

Seit wann bist du bei TMS und wie bist du zu uns gelangt?

Am 21. Juni hatte ich meinen ersten Tag bei TMS. Ich kannte die SSI-Partner-Agentur dmf in Paris und bin so auf TMS gestoßen. (Anmerkung: SSI ist das europäische Agenturnetzwerk, in dem neben dmf und TMS noch viele weitere Agenturen vertreten sind).

In Bordeaux besuche ich die Business School und muss im Rahmen meines Studiums einige internationale Praktika ableisten. Von der Möglichkeit, in einer deutschen Agentur ein Praktikum zu absolvieren, war ich gleich begeistert und habe mich deshalb beworben. Nachdem ich mich bei TMS gemeldet hatte,  ging alles auch sehr schnell und unproblematisch.

Wie hat dir das Praktikum bei TMS gefallen?

Sehr gut- klar (lacht). Ich habe mich gleich wohl gefühlt, weil mich alle sehr freundlich und herzlich aufgenommen haben. Chris und Mark haben sich sehr gut um mich gekümmert, obwohl sie selbst mit ihren Projekten viel zu tun hatten. Sie haben immer versucht, mich in laufende Projekte einzubinden, z.B. habe ich mich um die Retoure bei Philip Morris gekümmert. Außerdem konnte ich in die unterschiedlichsten Projekte wie Deutsche Bank, SSI und E-Plus reinschnuppern und habe jetzt ein weitaus besseres Verständnis vom Trademarketing-Geschäft als zuvor. Interessant fand ich auch die Herangehensweise in den unterschiedlichen Bereichen wie Deko- und Platzierungsservice oder Shop Fachpersonal.  Im Studium ist doch Vieles sehr theoretisch- und ich stehe ja auch noch am Anfang.

Das heißt? Was studierst du genau?

In Bordeaux studiere ich Business und Management an der École de Commerce Européenne. Vor ca. einem Jahr habe ich mit dem 4-jährigen Masterprogramm begonnen. Wirklich toll an der Uni ist, dass schon während des Studiums viel Praxis durch verschiedene Praktika eingebunden ist. Nächstes Jahr muss ich z. B. für drei Monate ein Praktikum absolvieren und im 3. Jahr ist ein Auslandssemester für sechs Monate vorgesehen. Im 4. Jahr findet dann die Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet statt.

Und worauf willst du dich spezialisieren?

Auf das Management eines Weingutes. Mein Vater betreibt ein Weingut in der Nähe von Bordeaux, das „Château Hourtin-Ducasse“- und das möchte ich einmal übernehmen.

Wow, das ist wirklich ein tolles Ziel!

Ja, finde ich auch (lacht). Ich mag es einfach, draußen in der Natur, mit der Erde und den Elementen zu arbeiten. Gleichzeitig wird es gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger, Produkte professionell zu vermarkten. Mit meinem Studium habe ich dann hoffentlich die richtigen Voraussetzungen, um das Weingut erfolgreich zu führen.

Du freust dich also, wieder nach Frankreich zurückzukommen?

Schon. Frankreich ist meine Heimat und es ist einfach schön dort!

Und Deutschland? Musstest du dich hier sehr umstellen?

Das größte „Problem“  für mich war die neue Sprache. Wobei die meisten Deutschen sehr, sehr hilfsbereit waren und versucht haben, wenn auch nur ein paar Brocken, von ihren Französisch-Kenntnissen hervorzukramen. Anders als in Frankreich sind auch die langen Arbeitszeiten (in Frankreich gibt es nur eine 35-Stunden-Woche) und die Lebenseinstellung in Deutschland.

Das heißt, so manche Klischees über Deutschland stimmen?

Naja, die Deutschen sind im Allgemeinen schon sehr genau in dem, was sie tun. Was ja nicht unbedingt schlecht ist, aber das ist in Frankreich lockerer. Am Anfang fand ich es schon sehr gewöhnungsbedürftig, dass in Deutschland alles so genau sein muss. Als ich z.B. am Anfang im Supermarkt an der Kasse stand und nicht den Trenner hinter meinen Einkauf gestellt habe- das fanden die anderen nach mir gar nicht lustig. Aber wenn man das erst einmal weiß, kann man sich darauf einstellen.

Was nimmst du also mit nach Frankreich zurück?

Persönlich auf jeden Fall eine große Portion an Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Ich weiß jetzt, dass ich auch alleine gut zurechtkomme. Natürlich auch viel praktische Erfahrung im Agentur- und Marketingumfeld. Ich habe viel bei TMS und über das Arbeiten in Deutschland gelernt und kann bestätigen: Die Deutschen sind sehr fleißig und arbeiten viel und lange. Es war wirklich eine tolle Zeit hier bei TMS und vielleicht komme ich in den nächsten Jahren ja wieder?

Da würden wir uns wirklich freuen! Dann gute Heimreise und viel Erfolg bei deinem Studium!

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